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Opal - Entstehung und Eigenschaften

Zur Entstehung der Opale wurden im Laufe der Zeit viele Theorien entwickelt. Nachfolgend wird der derzeitige Stand der Wissenschaft beschrieben.

In Australien haben sich in der Kreidezeit (vor 135 - 70 Millionen Jahren) aus tonreichen Mergel- und Felsablagerungen zunächst sedimentäre Gesteinsschichten unterschiedlicher Körnung gebildet. Im darauf folgenden Tertiär wurde durch die Verwitterung von Meeresschlamm und seiner organischen Bestandteile freigesetzte Kieselsäure Si(OH)4 freigesetzt und in wasserundurchlässigen Schichten, Spalten, Rissen und fossilen Hohlräumen abgelagert.

Durch fortlaufende Wasseranreicherung und -verdunstung verfestigte sich die Kieselsäure zu dem, was wir heute als Opal kennen. Die Opale erstarrten also, im Gegensatz zu den meisten anderen Edelsteinen,  als sekundäres Mineral lange nachdem sich das "Muttergestein" gebildet hatte.

Stark vereinfacht lässt sich die Entstehung von Opal ausdrücken in

Opal = Kieselsäure - Wasser

oder

SiO2 x n H2O = Si(OH)4 - n H20

Dies erklärt auch, warum zumindest die australischen Opale selten in großer Tiefe vorkommen und geologisch gesehen relativ "jung" sind.

Opal suchen bedeutet somit die Suche nach diesen opalführenden Hohlräumen ehemaliger Vulkane, Meere, Seen und Wasserläufe.

Während australische Opale vorwiegend in den sedimentären Schichten des Great Artesian Basin gefunden werden, kommen z.B.  mexikanische Opale stets in vulkanischem Gestein als sekundäres Mineral vor.

Solche Fundorte für Opale gibt es heute auf allen Kontinenten. Sie bringen Opale in unterschiedlichen Farbvarianten und Qualitäten zu Tage. Auch wenn die chemische Zusammensetzung immer die gleiche ist, erst die Art der Entstehung sowie  Lage, Tiefe und Art der opalführenden Gesteinsschichten bestimmen die Intensität des Feuers, das Farbspektrum und die Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen, insbesondere der Austrocknung.

 

Chemische Formel: SiO2 x nH2O

Härte: 5,0 bis 6,5

Dichte: 2,1 bis 2,2

Brechungsindex: 1,3 bis 1,45 , je noch Wassergehalt wechselnd

Zustand: amorph

Wassergehalt: 3 bis 10%

Transparenz: durchscheinend bis durchsichtig

Farbe: Farblos, milchigweiß oder gefärbt

Glanz: Glasglanz bis Wachsglanz

Bruch: ausgezeichnet muschelig