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Breakaways (Australien)
Reisebericht Outback 2005 (1)

 

Kangaroo IslandZiel: AdelaideStart in BrisbaneLamington National ParkLightning RidgeYowahQuilpieWhite CliffsBroken Hill

 

 

 

 

 

 

 

Outback 2005 - Ein Reisebericht

Hier zunächst einmal ein paar Daten:

Reisezeit: 21.05.05 - 18.06.05, das ist in Australien Herbst, Übergang in den Winter

Reiseroute: Brisbane, Lamington Nationalpark (NP), Inverell, Lighning Ridge, Culgoa Floodplain NP, Cunnamulla, Yowah, Quilpie, Currawinya NP, White Cliffs, Broken Hill, Adelaide, Yankalilla, Kangaroo Island, Adelaide

Das waren dann insgesamt 4409 Km, mindestens die Hälfte davon auf sog. Gravel Roads, ungeteerten Straßen im Outback. Der Spritverbrauch (Diesel) belief sich auf 551 Liter. Der Liter kostete im Schnitt 1,19 AUD (= ca. 0,72 Euro).

Dieses Mal wollten wir nicht nur einfach ein paar unkommentierte Fotos einstellen. Es gibt so viele erzählenswerte Begebenheiten auf so einer Reise.

Als wir darüber nachdachten, einen Reisebericht zu verfassen, kamen wir vom hundertsten ins tausendste. Man könnte die Reiseroute veröffentlichen, vielleicht möchte sie jemand nachfahren. Interessant ist auch, wie so ein Allrad-Camper genau ausgerüstet ist. Wo kann man denn selbst nach Opalen buddeln? Was braucht man dazu? Wie komme ich in Australien an Geld? Welches ist das geeignete Kartenmaterial. Eben Antworten bieten auf Fragen, die wir selbst zu Anfang unserer Australien-Reisen hatten und auf die wir nicht immer vorab eine Antwort fanden. Dann dachten wir, das würde wohl ein zu um umfangreiches Vorhaben, das schaffen wir zeitlich nicht. Aber muss man denn immer alles auf einmal machen?

Nein! Und so wird dieser Reisebericht eine Fortsetzungsgeschichte werden….

 

 

 

 

 

 

 

 

Brisbane

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ankunft in Brisbane am Montag, dem 23.05.2005 um 6:35 Uhr. Nachdem wir die Einreiseprozedur, bei der u.a. sehr gründlich nach verbotenerweise mitgebrachten Lebensmitteln recherchiert wurde, hinter uns gebracht hatten, begrüßte uns beim Verlassen des Flughafengebäudes ein frischer, klarer und sonniger Morgen mit 16 Grad. Natürlich wollten wir mal wieder auf der falschen Seite ins Taxi steigen (Linksverkehr!) und auf den Fahrt zum Hotel wurden wir vom Taxifahrer ausgiebig über Herkunft und Ziel unserer Reise interviewt. Bei der Ankunft am Hotel überreichte er uns einen handgeschriebenen Zettel mit zwei Adressen im Outback, Freunde vom ihm. Dort könnten wir vorbeischauen und fänden evtl. auch eine Gelegenheit zum Übernachten. Australier sind einfach überaus hilfsbereit. Unsere erste Nacht verbrachten wir in einem für australische Verhältnisse historischen Hotel namens ‘The Inchcolm’. Es handelt sich um ein umgebautes Ärztehaus aus der Gründerzeit mit einem originalen, funktionstüchtigen Paternoster und einem Swimmingpool auf dem Dach mit Blick über Brisbane. Sehr empfehlenswert!

Brisbane1

Brisbane3

Brisbane4

Brisbane2

 

 

Kookaburra

Flughunde

Helmkasuar

Wombat

Koala

Lone Pine Koala Sanctuary

Um wach zu bleiben und dadurch wieder in den gewohnten Tag-Nacht-Rhytmus zu kommen, hatten wir beschlossen, am Tag unserer Ankunft das ‘Lone Pine Koala Sanctuary’ zu besuchen. Diese Koala-Aufzucht-Station für verwaiste Koalas, die aber auch andere einheimische Tiere beherbergt, liegt ca. 35 Busminuten außerhalb von Brisbane, direkt am Fluss Brisbane und man kann auch mit dem Boot dorthin gelangen. Aus Zeitgründen nahmen wir den Bus. Das öffentliche Verkehrsnetz ist sehr gut ausgebaut. Dort angelangt konnten wir feststellen, dass es sich bei diesem Park um einen schön angelegten kleinen Zoo bzw. um so etwas Ähnliches wie einen Vogelpark bei uns handelt. Trotz zunehmender Müdigkeit haben wir den Aufenthalt und die vielen neuen Eindrücke sehr genossen und gegen ein Entgelt von 20 $, das natürlich den Koalas zugute kommt, auch einen dieser süßen ‘Bären’ auf dem Arm halten dürfen. Er roch wie ein Eukalyptusbonbon. Nach der Rückkehr in Brisbane in der attraktiven Fußgängerzone noch kurz den Hunger gestillt und dann doch um 17 Uhr dem übermächtigen Schlafbedürfnis nachgegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fortsetzung folgt..